Bei zugriff von aussen TCP optimieren
#1
Standardmäßig nutzt Windows „CUBIC“. BBR (Bottleneck Bandwidth and Round-trip propagation time) wurde von Google entwickelt und sorgt dafür, dass Verbindungen von außen deutlich stabiler die volle Bandbreite erreichen, selbst wenn die Leitung eine hohe Latenz oder leichte Paketverluste hat.

Der Profi-Tipp: BBR aktivieren
Führe diesen Befehl in einer Admin-PowerShell aus:

powershell
Code:
# Setzt den TCP-Algorithmus für Internet-Verbindungen auf BBR
netsh int tcp set supplemental template=internet congestionprovider=bbr
Verwende Code mit Vorsicht.

Warum das bei deinem Setup hilft:
  1. Durchsatz: Während CUBIC bei Paketverlusten sofort die Geschwindigkeit halbiert, hält BBR die Leitung „gesättigt“.
  2. RDMA-Side-Effect: Da dein interner Traffic (LAN) meist über das
    Code:
    Datacenter
    -Template läuft (wo RDMA/iWARP greift), optimiert BBR gezielt nur die Zugriffe, die über den Standard-TCP-Stack von außen reinkommen.

Zusätzlicher Check: Receive Window Auto-Tuning
Stelle sicher, dass Windows das Empfangsfenster dynamisch anpassen darf, um den 10G-Link auch bei Fernzugriffen zu füllen:

powershell
Code:
netsh int tcp set global autotuninglevel=normal
Verwende Code mit Vorsicht.
Zusammenfassung:
Mit BBR und Auto-Tuning stellst du sicher, dass dein RAID-Speicher nicht nur im LAN (via RDMA) rennt, sondern auch über das Internet/VPN so schnell wie möglich erreichbar ist.
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